Die Drehscheibe

Die 1940 eingebaute Drehscheibe hat eine Länge von 23 m und eine Tragkraft von 168 t. Der elektrische Antrieb mit Getriebe und Seilwinde wurde wohl hierzu von der Vorgängerdrehscheibe übernommen, wobei die Seilwinde keine Verwendung mehr fand aber noch vorhanden ist. Wir hatten uns zum ziel gesetzt die Drehscheibe wieder instand zu setzen. Was uns auch hervorragend gelungen ist. Zuerst wurde der elektrische Antrieb und das Wärterhaus saniert. Zur Wiederherstellung des elektrischen Betriebs wurden Motor, Fahrschalter und Getriebe aufgearbeitet. Das Wärterhaus mit seiner rundum Verglasung musste hierzu teilweise neu aufgebaut werden.
Die Drehscheibengrube und die Drehbühne warten noch darauf restauriert zu werden, da wir aktuell noch alle Hände voll zu tun haben die gröberen baustellen fertig zu bekommen.

Mit der Niederlassung des Vereins ging es wieder aufwärts: Das Gelände wurde entholzt und allgemein wieder auf Vordermann gebracht. Als der Baum aus der Drehscheibe entfernt wurde, stand einer Funktionsprüfung nichts mehr im Wege:

Nach den oben genannten Restaurationsarbeiten konnten wir schließlich nach etwa zwei Jahren eine erste Funktionsprüfung durchführen.Weihnachtsgruß 2013-alle

November 2013: Die Drehscheibe ist betriebsbereit fertiggestellt!

Bilder aus vergangenen Zeiten

Diese Bilder entstanden im Rahmen des 150-jährigen Bestehens der Eisenbahn 1985. Anlässig dieses Jubiläums wurde auch das seit 1977 bestehende Dampflokverbot aufgehoben und Fahrten mit historischen Reisezügen versanstaltet. Unter anderem von Nürnberg nach Amberg.

Hier wurden schließlich die Loks für die Rückfahrt nach Nürnberg gedreht. Ein herrlicher Anblick!

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Die bebilderte Chronologie der Sanierung des Antriebs der Amberger Drehscheibe