Mit großen Schritten Richtung Drehscheibenfest

In den vergangenen zwei Wochen hat sich wieder viel getan auf unserem Gelände. Abbruch und Aufräumarbeiten, aber auch der Aufbau unserer Feldbahnstrecke. Durch die Notwendigkeit, die Ständer der Dachkonstruktion zu begutachten und zu bewerten, musste die Mauer zwischen Stand zwei und drei weichen. Mit Muskelkraft und teilweise maschinellen Hilfsmitteln konnten wir die Ziegel abtragen und abtransportieren.

Einige der Ziegel konnten wir lagern und somit für einen späteren Einsatzzweck sichern. Nachdem die Mauern durch Daniel und einen Vorschlaghammer abgebrochen wurden, konnten sich Andreas und Sebastian daran machen aufzuräumen. Durch die Grube war es leider nicht möglich mit dem Radlader und der Schaufel die Steine aufzunehmen, so mussten wir die Steine Stück für Stück aufladen.

Stand zwei ist fertig, aber auf der anderen Seite liegt mindestens nochmal so viel „Bauschutt“. In Stand drei war die Aufräumarbeit etwas umständlicher, da dort das Gerüst steht und man den Schutt und die Zeigel mit einer Schaufel über die Mauer heben musste. Glücklicherweise kann man mit dem Stapler bis an die Mauer fahren.

Weitere Aufräumarbeiten standen auch draußen um den Lokschuppen herum an. So musste das Holz des alten und maroden Tragwerks in einen Container verladen werden. Bei Kälte und Regen machten sich Matthias und Daniel daran, das „A4-Holz“ passend abzulängen und aufzuladen. Der Entsorgungsfachbetrieb Strobl stellte uns einen großen Abrollcontainer bereit und holte diesen nach getaner Arbeit ab. Das Entsorgen ist leider eine sehr kostspielige Angelegenheit, da das Holz mit Schadstoffen kontaminiert ist.

Während des Arbeitseinsatzes im Regen wurde dann eine weitere Ladung Schotter geliefert, die für den Bau der Feldbahnstrecke notwendig ist. An den darauffolgenden Tagen konnten weitere Arbeitseinsätze durch Peter 1 und 2, Matthias, Wolfgang und Johann ausgeführt werden, wie das Beräumen des Bauschutts um den Lockschuppen herum, das Rasenmähen und das Säubern der Flächen vor dem Lokschuppen sowie der Anstrich der Hutzen.

Nicht nur vor dem Lokschuppen haben sich diverse Schutt und Abraumhaufen gebildet, auch hinter dem Gebäude musste ein wenig aufgeräumt werden. Die alten Schwellen, die wir für den Bau der Lokschuppen-Zufahrtsgleise benötigen, mussten ordentlich gestapelt werden, um wieder etwas Raum zu gewinnen. Zuvor konnte Daniel noch die Heizluftrohre zwischen Stand eins und zwei im Lokschuppen demontieren. Auch das war nötig, damit unsere Dachbaufirma an die Holzkostruktion herankommen kann.

Dieses Wochenende konnte der Bau der Feldbahnstrecke fortgesetzt werden. Am Freitag haben Tobias und Sebastian Gleise aus Regensburg geholt. Diese werden uns dankenswerterweise von unseren Freunden der R.S.W.E. zur Verfügung gestellt. Bei dieser Transportfahrt konnten wir insgesamt 75m Gleis holen. Während die beiden auf der Straße waren, konnten Matthias und Daniel den Untergrund vorbereiten. Am Samstag war dann eine Delegation aus Regensburg auf unserem Gelände, um uns beim Bau der Strecke zu unterstützen. Mit schwerem Gerät wurden Gleise und Schotter in ihr vorgesehnenes Bett gelegt und anschließend verschraubt. Damit sich keine Bäume oder andere Pflanzen einen Weg zwischen den Gleisen bahnen können, wurde ein Fließ unter die Gleise gelegt.

Am ganzen Gelände war geschäftiges Treiben. An der Kreuzung Galgenbergweg und Steingutstraße wurden ein paar Felder Bauzaun aufgestellt, um darauf ein Info- und Werbebanner aufzuhängen. Des Weiteren wurden die nächsten Abschnitte auf dem Gelände gesäubert und für das Drehscheibenfest hergerichtet. Das Fest rückt immer näher und es gibt noch Etliches zu tun.